
Gastro-Update Kreis 8: Was sich ändert, was bleibt!
Das Seefeld schmeckt anders: Die neue Gastro-Welle im Quartier
Der Kreis 8 war schon immer ein besonderer Ort – charmant, lebendig und geprägt von kleinen, feinen Lokalen. Doch wie das Quartier selbst entwickelt sich auch die Gastro-Szene stetig weiter. Alteingesessene Betriebe verschwinden, neue Konzepte entstehen, und mit den veränderten Wohnverhältnissen verändert sich auch das Publikum. Doch eines steht fest: Die Vielfalt im Seefeld ist grösser denn je.
Text: Zoran Bozanic
Die Dufourstrasse gibt in Sachen neuer Lokale den Takt an
Das beliebte Metzgerei-Restaurant «Hatecke» ist neu in die Räumlichkeiten des ehemaligen «Du Théâtre» eingezogen, das «Capri» steht vor einer spannenden Neueröffnung, und das «Latino» ist mit einem neuen Konzept zurück – zumindest bis zur geplanten Haussanierung. Auch das Hotel Europe und das Restaurant «Max & Otto» werden aufwendig modernisiert.
Frischen Wind bringt die brandneue italienische Bar «Café Marmo», während sich der Szene-Treffpunkt «Monocle» und das stilvolle «Novetre» längst etabliert haben. Die klassische «Enoteca Riviera», das gemütliche «Tüfenegg» sowie die Bindella-Adressen «Amalfi» und «Conti» sind feste Grössen im Quartier. Die «No Idea» Bar und «Être» an der Dufourstrasse 43 ergänzen das Angebot mit Cocktails und Frühstück.
Auch das kulinarische Angebot an der Seefeldstrasse wächst weiter
Das «Co Chin Chin» ist seit seiner Eröffnung ein echter Publikumsmagnet, «Kai Sushi» hat sich erfolgreich etabliert, und bald ziehen ins ehemalige «Pur Pur» die Coop-Gastro-Konzepte «Sapori» und «Fooby» ein. Vielleicht wird es auch Zeit, mal wieder einen Blick ins «Razzia» oder die «Blaue Ente» zu werfen.
Ein Lokal, das für sich allein steht, ist die stilvolle Bar «Draft». Mit ihrem einzigartigen Interior und besonderen Flair hat sie das hintere Seefeld belebt und zieht mittlerweile Gäste aus der ganzen Stadt an.
Wir können den Artikel nicht beenden, ohne ein paar weitere Lieblingslokale zu erwähnen: Die «Brasserie Seefeld» und das Restaurant «Gandria» – beide bekannt für ihre ausgezeichnete italienische Küche. Das «Bimi», einer der besten Japaner der Stadt. Das «Sazio», der kleine Italiener für über Mittag, wenn es schnell und doch fein sein muss. Sicherlich gibt es noch weitere Lokale, die eine Erwähnung verdienen – aber das holen wir ganz bestimmt in einem anderen Beitrag nach.
Der Kreis 8 beweist, dass Wandel nichts Schlechtes ist. Trotz steigender Mieten und neuer Konzepte bleibt eines erhalten: Die Seele des Quartiers. Hier dominieren nach wie vor kleine, individuelle Lokale – nicht grosse Ketten. Und genau das macht diesen Stadtteil so besonders.
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März 2025